Das Kinderschutz - Akademie

Das Kinderschutz - Forum

Seit dem 1. Januar 2019 beschäftigt sich die Firma Schröer/ von Krauss GbR, nach außen bereits vertreten durch „Train My Brain“, aktiv mit dem Thema Kinderschutz. Unser Ziel es hierbei Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten zu geben, altersgerecht aufzuwachsen und sich entsprechend zu entwickeln.

Um dieses Ziel zu erreichen forciert das Kinderschutz – Forum primär folgende Strategien: 

1. Aus-, Fort und Weiterbildungsangebote im Bereich Kinder- Jugendlichenschutz anzubieten

2. Regionale Netzwerke gründen und pflegen, als Ansprechpartner für Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und im Falle der Kindeswohlgefährdung besprechen möchte. 

3. Einrichtung von Kinder- und Jugendeinrichtungen mit dem Ziel der Integration von traumatisierten Kindern und Jugendlichen in bestehende, nicht traumatisierte Strukturen. 

Wie wir begonnen sind haben

Als Grundlage für die Ausbildung haben wir das bereits bestehende Konzept der Ausbildung zur Kinderschutzfachkraft / Insoweit erfahrenen Fachkraft (nach §8a SGB VIII) genommen, dieses mehreren Akteuren zur fachlichen Expertise vorgelegt, um auf diese Weise die Ausbildung zu evaluieren. Es wurde deutlich, dass für den professionellen Umgang mit dieser sensiblen Thematik weitere Ausbildungsinhalte notwendig sind, welche das Kinderschutz – Forum als obligatorische Zusatzmodule der Ausbildung angefügt hat. Diese beziehen sich einerseits auf (trauma-) psychologisch – psychiatrische Anteile, andererseits auf mediative Kompetenzen.

Diese überarbeitete Ausbildung wurde weiteren pädagogischen Kräften vorgestellt, wodurch deutlich wurde, dass diese Ausbildung zur Fachkraft bisher nur wenigen Personen zugänglich war, da häufig bereits im Rahmen der Zugangsvoraussetzungen erste Einschränkungen eingerichtet wurden. Nur den wenigsten Personen, die im täglichen Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen war somit der Zugang zur Ausbildung möglich, sondern hier wurden eher Fachkräfte der ambulanten Jugendhilfe oder Mitarbeiter in Jugendämtern in den Fokus genommen. Diesen Missstand behebend wurde die Ausbildung beim Kinderschutz – Forum hinsichtlich der Zielgruppe und Zugangsvoraussetzungen auf alle pädagogischen Kräfte erweitert, welche täglich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

In den o.a. Gesprächen wurde jedoch ein weiterer Punkt angesprochen, welcher im weiteren Verlauf der Entstehung des Kinderschutz – Forums essentieller Bestandteil werden sollte: Pädagogischen Kräften, welche mit Kindeswohlgefährdung konfrontiert werden, finden nur selten eine Anlaufstelle, welche auf Augenhöhe in den Dialog mit dieser Person tritt. Die Berührungsangst mit übergeordneten Trägern und die Unsicherheit, was mit den Informationen geschieht, führt oftmals zu einer abwägenden Situation. Hinzu kommt geringe Wertschätzung und Akzeptanz der Informationen von bspw. Erzieherinnen und Erziehern. Unsere Firma hat aus all diesen Informationen gelernt und reagiert. Ein umfassendes Curriculum mit einem umfangreichen Themenkomplex im psychologischen Bereich, speziell ausgebildete Dozenten und Trauma Spezialisten sorgen für praxisnähe und eine behutsame Annäherung an dieses Thema und was es tun kann. Aber dessen nicht genug habe wir das Thema weiter gedacht und sind in der Gründung regionaler Netzwerke. In diesen Netzwerken haben alle Beteiligten die Möglichkeit, sich zu äußern und werden mit Offenheit und Wertschätzung begegnet. Der Rückgriff auf entsprechende weitere Hilfen wird in jedem Fall besprochen. Eine lückenlose Dokumentation gewährleistet transparent den Informationsfluss.

Parallel zu diesen Aktivitäten, sind wir dabei ein pädagogisch – psychologisches Konzept zu entwickeln, welches traumatisierte Kinder und Jugendliche in bestehende Strukturen integriert, um so der Triggerhäufigkeit, die durch extreme Situationen wie sexueller Gewalt, Vernachlässigung und auch Mobbing entstanden ist, zu begegnen. Die Erfahrung auf diesem Gebiet hat gezeigt das die Häufigkeit der durch Trigger ausgelösten Auffälligkeiten nach einer Integration in eine nicht traumatisierte Umgebungen drastisch zurück gegangen sind.

Das Team

Friedrich-Wilhelm v. Krauss

Friedrich kommt aus der Praxis. Nach einer umfangreichen Ausbildung in der Logistik und mehreren Jahren Berufserfahrung in Führungspositionen, folgte eine anspruchsvolle Aufgabe als Projekt- und Schulungsleiter in einer europaweit agierenden Softwarefirma.

Einschlägige internationale Marketing- und Vertriebserfahrung und Verhandlungssicherheit in allen Hierarchieebenen runden sein Profil ab. 

Im Rahmen seiner beruflichen Entwicklungen erfolgten ständig Weiterbildungen, so unter anderem eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie, Ausbilder für Muskelrelaxation nach Jacobson und Autogenem Training sowie diverse Ausbildungen zum Neurofeedback-Therapeuten.

Pascal Peter Schröer

Pascal absolvierte ein Studium der Bildungs- und Erziehungswissenschaften mit den Schwerpunkten Psychologie, Beratungspsychologie und Erwachsenenbildung an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Nach einem Auslandssemester in den USA sammelte er erste Dozentenerfahrungen an Universitäten in China.

Basierend auf der persönlichen Haltung und den Schwerpunkten des Studiums begann er, nach der Dienstzeit als Offizier, eine Ausbildung zum zertifizierten Wirtschafts- und Familienmediator, sowie eine verhaltenstherapeutische Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. 

Die Verbindung dieser Bereiche führte zu Schwerpunkten der Arbeit in den Bereichen Kommunikation und Stressmanagement, abgerundet durch eine Ausbildung zum Trainer für Autogenes Training.